Habe ich Sensoren für emotionale Erschöpfung?

22.06.2022

Habe ich Sensoren für emotionale Erschöpfung?


Nachdem zuletzt Konzentration und die Bedeutung von Pausen für unsere Leistungsfähigkeit im Zentrum des Podcasts „shipLeader – führen mit Herz“ standen, richten Peter Becker und Aleko Vangelis in der aktuellen Folge den Blick auf emotionale Erschöpfung.  

Für viele ist sie wenig greifbar. Laufe ich einen Marathon, werde ich sehr bald die physische Erschöpfung spüren. Befinde ich mich jedoch in einem emotionalen Marathon, sind die Auslöser meiner Erschöpfung nicht unbedingt offensichtlich. Umso wichtiger ist es, genau hinzusehen und diese auszumachen, damit man für sich eine Bewältigungsstrategie entwickeln kann. Ein Mitarbeiter, eine bestimmte Aufgabe, ein Leben im Unfrieden mit sich selbst, Schwierigkeiten im familiären Kreis – es gibt viele Quellen von Themen, die den Geist und die Seele dauerhaft anstrengen. 

Denn unser Gehirn ist 24/7 in Betrieb, auch nachts. Bin ich mit unbewältigten Konflikten konfrontiert, fühle ich mich nicht mehr als Herr der Situation, finden in mir starke emotionale Vorgänge statt, die wir gerne als „Überlebensmodus“ bezeichnen. Denn in dem Moment, in dem ich Sicherheit und Bedeutung verliere, gerate ich in einen emotionalen Ausnahmezustand. Ich kann nicht auf bekannte Muster in meinem Unterbewusstsein zurückgreifen und das kostet mich permanent Energie – selbst in den Momenten, in denen ich mich gar nicht aktiv mit dem Thema beschäftige. In unserer „führen mit Herz“-Academy möchten wir auch für diese Fälle gemeinsam mit euch Lösungsansätze erarbeiten, um solche toxischen Spiralen zu durchbrechen und wieder in den Einklang mit sich selbst zu finden.  

Wo habt ihr emotional zuletzt Kraft gelassen – abseits von Aufgaben und Arbeitszeiten? Wie geht es euch aktuell? Teilt eure Gedanken gerne mit uns unter mail@fuehrenmitherz.de oder über LinkedIn. Wir freuen uns auf eure Impulse. 

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